Die Amblyopie tritt bei Kindern auf, denn sie ist angeboren. Die Ursache liegt im Sehsystem, das sich nicht vollständig entwickeln konnte. Eines der wichtigsten Symptome ist ein Nachlassen der Sehschärfe. Die Kinder stellen zu Beginn nur fest, dass ihre Lesefähigkeit nachlässt. Es müssen nicht gleich beide Augen betroffen sein. Amblyopie ist insofern gefährlich, als dass sie Einfluss auf das Verhalten im Straßenverkehr hat. Da sich die Erkrankung im Laufe der Zeit verschlimmern kann, besteht die Gefahr einer Erblindung. Selbst wenn nur ein Auge betroffen ist, kann es dazu kommen und das liegt daran, dass die Unfallhäufigkeit mit einem nicht voll leistungsfähigen Auge steigt, dann häufig das gesunde Auge beeinträchtigt wird.
Ursache in der Kindheit zu finden
Probleme in den ersten Lebensmonaten können der Grund für eine spätere Amblyopie sein. Je früher die Krankheit auftritt, desto schwerer können die Symptome sein. Es kann also auch durchaus passieren, dass die Erkrankung erst wesentlich später auftritt. Im fortgeschrittenen Alter kann die Amblyopie nicht mehr auftreten.
Risikofaktoren erhöhen Wahrscheinlichkeit
Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die die Gefahr einer Amblyopie erhöhen. Dazu gehört vor allem eine familiäre Disposition, also eine Häufigkeit der Erkrankung in der eigenen Verwandtschaft. Auch die Frühgeburt gilt als möglicher Auslöser. Gesundheitliche Probleme, direkt nach der Geburt, führen grundsätzlich häufig zu weitreichenden gesundheitlichen Einschränkungen, so auch zu einer Amblyopie.
Diagnose ist Sache von Experten
Eine Amblyopie zu diagnostizieren, ist an aufwändige Untersuchungen gebunden. Differentialdiagnostisch muss eine Reihe anderer Erkrankungen ausgeschlossen werden, bevor die Untersuchungen spezifischer werden. Eine Behandlung ist möglich, wenn die Diagnose möglichst früh erfolgt.