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Mit dem Blauen Schweden und anderen bunten Kartoffelsorten Vielfalt erleben

29 Juni 2012

Kartoffeln zählen zu den beliebtesten Nahrungsmitteln der Deutschen. Ob als Brat-, Pell- oder Salzkartoffeln, Zubereitungsmöglichkeiten gibt es unendlich viele. Immer mehr Menschen wissen, dass es auch eine große Vielfalt unterschiedlicher Kartoffelsorten gibt, die geschmacklich und optisch die beliebte Knolle zum veritablen Gourmeterlebnis machen. Spezialversender im Internet und Bauern mit Direktvermarktung sorgen dafür, dass der Trend zur bunten Kartoffel immer mehr Anhänger findet. Und so finden sich die Knollen in Rot, Blau und Violett auf den Speisekarten edler Gourmetrestaurants genauso wie in den Pfannen und Töpfen ambitionierter Hobbyköche.

Was macht die bunten Kartoffeln so beliebt?

Zunächst liegt in den Farben ein ganz besonderer Reiz. Denn blaues Kartoffelpüree oder rote Bratkartoffeln kommen nicht jeden Tag auf den Tisch. Was manchen Menschen fast künstlich erscheint, gibt spätestens beim Probieren Aufschluss über seine natürliche Herkunft. Der vertraute Kartoffelgeschmack kommt im neuen Gewand daher und verliert durch die Färbung nichts an seiner Exzellenz. Im Gegenteil: Bei den bunten Kartoffelsorten handelt es sich um Gourmetkartoffeln, die sich durch einen besonders guten Geschmack auszeichnen.

Wie der Blaue Schwede deutsche Küchen erobert

Eine dieser bunten Kartoffelsorten, die sich besonders großer Beliebtheit erfreuen, ist der blaue Schwede. Diese Sorte zeichnet sich durch ihr blau marmoriertes Fleisch aus, das nach dem Kochen gleichmäßig blau erscheint. Im Jahr 2006 wurde die Sorte Blauer Schwede, dessen Geschmack sich als cremig und kräftig beschreiben lässt, zur Kartoffel des Jahres gewählt. Auch wenn der Name darauf schließen lässt, dass die Herkunft dieser feinen Kartoffel in Skandinavien liegt, ist lediglich geklärt, dass diese Sorte bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in den Bergregionen Schwedens angebaut wird. Sehr wahrscheinlich ist sie aber deutlich älter.

Bunte Kartoffeln gegen Monotonie auf dem Teller

Doch was passiert nun in den Küchen deutscher Kartoffelfreunde mit dem Blauen Schweden? Die Sorte ist als mehlig bis vorwiegend festkochend deklariert und damit bestens für die Zubereitung von Kartoffelpürees oder Suppen geeignet. Wer Gäste mit einem besonderen Kartoffelerlebnis verwöhnen möchte, sorgt besonders durch die Mischung unterschiedlicher Kartoffelfarben für Begeisterung.

Ein bunter Kartoffelsalat lässt sich spielend leicht aus verschiedenfarbigen Kartoffeln herstellen. Wer ein Land zum Menüthema auserkoren hat, kann mit den Farben typische Symbole nachahmen. Ein Kartoffelgratin in Bleu, Blanc, Rouge ist mit Sicherheit ein perfekter Begleiter zum edlen Bordeaux. Mit dem Blauen Schweden, der Roten Emma und einem Bamberger Hörnchen lassen sich tolle Farbeffekte erzielen. Bunte Kartoffeln sind ein toller Trend, wenn es darum geht, aus einfachen Gerichten etwas ganz Besonderes zu zaubern.